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Heimatgeschichtliche Bücher - zum Lesen und Verschenken

Der Heimat- und Museumsverein hat eine ganze Reihe interessanter Bücher zur Geschichte und Kultur Kraichtals und einzelner Stadtteile herausgegeben.  Einige davon - beispielsweise die Kraichtaler Kochrezepte - haben sich zu einem regelrechten Bestseller mit mehreren Auflagen entwickelt.

Hier eine Liste für alle, die sich näher mit unser Heimat und ihrer Geschichte beschäftigen wollen.

 

Die Bücher sind im Museum Schloss Gochsheim, in zahlreichen örtlichen Geschäften oder in den Bürgerbüros erhältlich.

 

 

Hajo Rheinstädter, Altstadtführer Gochsheim, 2002,

2,50 €

Baudirektor a.D. Hajo Rheinstädter stellt die zahlreichen Baudenkmäler der ehemaligen Ebersteiner Residenz Gochsheim mit vielen Abbildungen und kurzen Texten vor.

Das Büchlein eignet sich als Wegbegleiter bei Stadtrundgängen.

 

D. Hassler/K.-H. Glaser (Hrsg), Gochsheim und seine Trockenmauern, 2000,

9,90 €

Das Autorenteam beschreibt die Geschichte, die ökologische Bedeutung und die Technik der Trockenmaueranlage an der Südseite des Städtchens, die auf Initiative unseres Verein vor einigen Jahren saniert worden ist.

 

Theo Kiefner, Die Hugenottenkolonie Augustistadt Gochsheim, 1999,

12,00 €

Der Autor, ein ausgewiesener Kenner der Hugenottengeschichte, hat zahlreiche Dokumente zur Geschichte und zum Schicksal der Hugenottensiedlung in Gochsheim ausgewertet.

 

Emil Weiser, Zur Geschichte von Gochsheim, Faksimile der Ausgabe 1908,

4,00 €

Der frühere Gochsheimer Pfarrer Emil Weiser hat eine kurze Ortsgeschichte mit Schwerpunkt Reformation und kriegerische Ereignisse verfasst.

 

Kraichtaler Kochrezepte, 2006, (überarbeitet und ergänzte Neuerscheinung, 4. Auflage, 2012)

8,00 €

In diesem beliebten Büchlein sind viele, fast vergessene Rezepte aus "Omas Küche“ abgedruckt.

 

Eduard Nickles / Walter Schmid, Geschichte der Gemeinde Oberacker,

12,50 €

Das Buch beschreibt die Entstehung und Geschichte Oberackers ausgehend vom Jahre 1050 bis in die Gegenwart.

 

Dr. Otto Becher, Bilder aus Menzingens Vergangenheit, 2002,

18,00 € Leider vergriffen!

Der frühere Menzinger Pfarrer (1903-1930) Dr. Becher hat ein umfangreiches Manuskript zur Geschichte von Menzingen und der ganzen Region hinterlassen, das jetzt erstmals mit Unterstützung unseres Vereins herausgegeben wurde.  Eine wahre Fundgrube für alle, die an der Geschichte Menzingens interessiert sind.

 

K-H. Glaser / H. Rheinstädter / H. Will, Scharfrichter

R. Herzer, Scharfrichter, Stadtgerichte und Stadtordnungen in Gochsheim,

8,00 €

Seit je haben das Amt und die Person des Scharfrichters die Fantasie der Menschen angeregt. War es früher das Mystische – durch die zwangsweise auferlegte Aura des Unehrenhaften und Unehrlichen – so ist es heute eher das Unfassbare, dass Menschen andere zu Tode bringen können. Ebenso unverständlich, jedenfalls aus heutiger Sicht, ist das ungeheure Ausmaß an Interesse, das die Bevölkerung an dem öffentlichen Vollzug von Körperstrafen zeigte. Nicht selten bekam ein solches Ereignis den Charakter eines „Spektakels“, bis hin zu Beifallsbezeugungen, wenn eine Hinrichtung „gut“ gelungen war, bzw. zu Buhrufen, ja sogar zur Lynchung des Nachrichters, wenn ihm nach Meinung des Publikums kein ordentlicher Vollzug gelang......

So beginnt diese Veröffentlichung des Heimat- und Museumsvereins

 

Die Mentzinger Dorfordnung von 1546

18,00 €

Ein geordnetes Zusammenleben in einer politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Gemeinschaft ist ohne Regelungen nicht möglich. Selbst in kleinsten Gebietskörperschaften, wie den Gemeinden, regeln oft mehr als hundert Verordnungen, Ordnungen, Regularien, Gebote und Verbote das Zusammenleben.

Vor mehr als 450 Jahren hat Peter Junker von Mentzingen eine Dorfordnung erlassen, die nicht nur die nach den Bauernkriegen veränderte Situation  widerspiegelt, sondern auch den Umbrüchen auf Grund der aus Überzeugung durch den Freiherrn eingeführte Reformation Rechnung zu tragen versucht. Zunächst vermittelt es ein unter mehreren Gesichtspunkten anschauliches Bild vom Alltag, vom Lebenswandel und vom Jahresablauf der in einem südwestdeutschen Bauerndorf lebenden Menschen. Gleichzeitig jedoch reflektiert es Entwicklungen, die in jener Zeit des Übergangs aus dem Mittelalter in die Neuzeit mit ihren gewaltigen religiösen, geistesgeschichtlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen weit über die Grenzen des kleinen Kraichgauer Marktfleckens hinaus von Bedeutung waren. Ein weiteres zentrales Anliegen war es, Streitpunkte zwischen Herrschaft und Untertanen aus der Zeit vor den Bauernkriegen unmissverständlich zu regeln und "alt Herkomen und gut Gewonheiten" ein für allemal schriftlich zu fixieren.

Die Mentzinger  Dorfordnung ist sicher nicht einmalig, gerade im 16. Jahrhundert war der Regelungsbedarf besonders groß und so sind aus dieser Zeit eine Vielzahl von Ordnungen bekannt. Einmalig ist sie jedoch in Ausführlichkeit, sprachlicher Diktion, Schrift und Ausführung ( ein ledergebundenes Buch ). Das Original der Dorfordnung, immerhin 464 Jahre alt, wurde Seite für Seite für das Buch fotografisch reproduziert. Das Original ist in wunderschöner Handschrift mit Federkiel geschrieben und von daher nicht einfach zu lesen. Deshalb wurde jeder Seite eine "Übersetzung" (Transkription) in lesbarer Schrift gegenübergestellt. Zu jedem einzelnen Kapitel der Dorfordnung ist in einem wissenschaftlichen Beitrag eine Interpretation gegeben. In heutiger Zeit unübliche und unbekannte Ausdrücke sind in Fußnoten erläutert.

Das Buch kann in den Bürgerbüros von Kraichtal/Menzingen und Kraichtal/Münzesheim oder direkt über den Heimat- und Museumsverein zum Preis von 18 € bezogen werden. Bitte geben Sie Ihre Bestellung über

Marita.Helmut.Will@remove-this.t-online.de auf und verabreden Sie einen Abholtermin.

 

Mitgliederbrief (Vereinsnachrichten INFO )

Die allgemeinen Kostensteigerungen bei der Herstellung und dem Vertrieb der Vereinsnachrichten haben uns leider gezwungen das Erscheinen der Vereinsnachrichten einzustellen.

Die Mitglieder werden künftig mit einem Mitgliederbrief über das Geschehen im Verein informiert. Der Vertrieb erfolgt auf dem Postweg. Interessenten können sich gerne melden und erhalten dann gleichfalls dem Mitgliederbrief.

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